Tuesday, January 19, 2016

COLOR OF NIGHT (USA, 2015)




Besser bekannt als der Film, in dem Bruce seinen Willie an die frische Luft lässt - COLOR OF NIGHT fiel bei Kritikern und Publikum durch, was selbstverständlich nichts über seinen Unterhaltungswert aussagt. Ein bißchen darf man sich wundern, was John McClane geritten haben muß (abgesehen von Jane March), als er seine Signatur unter den Vertrag setzte: in den Dialogen schlägt der Beklopptheitspegel hart in den roten Bereich aus, die schwülen Sexszenen wurden mit einem kitschigen Pathos inszeniert, der eher zum Lachen als zum Schwitzen reizt. Trotzdem kommt unterm Strich ein nicht unspannender, leicht verdaulicher Psychothriller dabei herum, der seinen hanebüchenen Plot mit schönen Popos und Noir-Elementen aufzuwerten sucht, und mir der ein- oder anderen Wendung überrascht.
"Finger weg" gilt hier nur für die deutsche Lokalisation, die sich qualitativ wenig von synchronisiertem Porno-Gestöhne abhebt.

© Alex

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